Neugier statt Schubladen
Unterschiedliche Sichtweisen sind kein Problem, sie sind der Schlüssel zu besseren Entscheidungen.
Teamcoach im Gesundheitswesen & Handwerk
Vom Handwerk zum Coaching. Von der Werkbank zum Teamraum. Ich kenne die Sprache und den Takt von Teams im Gesundheitswesen und Handwerk. Heute arbeite ich an ihrer Zusammenarbeit, nicht an ihren Fachthemen.
Eine Beobachtung aus
20 Jahren Praxis.
„Jeder trägt eine Brille. Die wenigsten wissen, wie sie damit die Welt einfärben, und sehen deshalb im anderen das Problem."
Über 20 Jahre Berufserfahrung im Gesundheits- und Handwerksbereich. Den Schwerpunkt der letzten Jahre hatte ich in der Orthopädietechnik, davor lange in der Orthopädieschuhtechnik. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie Teams in solchen Umgebungen wirklich arbeiten: zwischen Werkstatt und Versorgung, zwischen Zeitdruck, Übergaben und der Frage „Was geht jetzt gerade?".
Heute arbeite ich als Coach. Mein fachlicher Hintergrund ist dabei keine Beratungsleistung, sondern mein Zugang. Ich verstehe die Logik dieser Arbeitswelten, ohne so zu tun, als wäre alles gleich. Das macht es leichter, im Coaching schneller zur Sache zu kommen, ohne dass mir das Setting zuerst erklärt werden muss.
In der Ganganalyse lernt man vor allem eins: Der Schmerz zeigt selten, wo die Ursache liegt. Wer beim Knie ansetzt, weil das Knie weh tut, behandelt oft das Symptom weiter. Erst wenn man Fuß, Hüfte, Belastung und Technik zusammen anschaut, findet man den Punkt, an dem eine Veränderung wirklich etwas ändert.
Genau so arbeite ich heute mit Teams. Das Thema, mit dem ein Team anfragt, ist selten das Thema, an dem wir am Ende arbeiten. Nicht weil die Anfrage falsch wäre, sondern weil Symptome eben dort auftauchen, wo es am meisten wehtut, und nicht dort, wo sie entstehen.
Neugier.
Wie sehen Menschen dieselbe Situation, und warum handeln sie so unterschiedlich? Genau dort entsteht Teamdynamik. Im Coaching machen wir diese Muster sichtbar. Damit Zusammenarbeit nicht vom Zufall abhängt.

Unterschiedliche Sichtweisen sind kein Problem, sie sind der Schlüssel zu besseren Entscheidungen.
Ich komme nicht mit fertigen Antworten, sondern mit den Fragen, die zeigen, woher die Reibung kommt. Das spart den Aufwand für Lösungen, die am Problem vorbeigehen.
Ausprobieren → Reflektieren → Nachjustieren. Keine Perfektion, sondern Lernen.
Ich spreche an, was unausgesprochen bleibt. Direkt, aber respektvoll.
Ein klarer Rahmen schafft Sicherheit. Darin darf es ehrlich und manchmal unbequem werden.
Das beste Ergebnis ist ein Team, das die nächste Reibung ohne mich klärt. Darauf arbeite ich hin.
KI verändert Arbeit und Zusammenarbeit. Das beschäftigt mich, und ich entwickle mich in diese Richtung weiter.
Perspektivisch: Ausbildung in KI-Engineering, um diese Themen fachlich zu gestalten und KI so zu übersetzen, dass Teams sie sinnvoll nutzen können.
Ausgleich zum Arbeitsalltag: Ich bin gerne unterwegs, am liebsten mit Freunden, als Gegenpol zur intensiven Arbeit mit Teams.
Längere Reisen gehen meistens nach Südostasien. Bewegung, Begegnung und langsames Reisen ist mein Reset-Knopf.
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